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Internationales Investieren ist notorisch schwierig. Neben der Fundamentalanalyse müssen Anleger unter anderem geopolitische Risiken und Währungsrisiken berücksichtigen. Die meisten Experten schlagen vor, globale Investmentfonds und börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds, ETFs) zu nutzen, um ein Engagement in diesen Märkten aufzubauen, ohne sich Gedanken über die Besonderheiten machen zu müssen. In einigen Fällen lohnt es sich jedoch, auf die Risiken zu achten und das Engagement in bestimmten Ländern zu begrenzen, die für wirtschaftliche Probleme eingerichtet sind.
In diesem Artikel werden wir einige Warnsignale betrachten, die ein Vorbote für weitverbreitete wirtschaftliche Probleme in einem Land sein können.
Rohstoffabhängigkeit
Viele Schwellenländer sind auf eine einzelne oder eine Gruppe von Rohstoffen angewiesen, um ihr Wirtschaftswachstum voranzutreiben. Mit dem Rückgang der Rohölpreise in den Jahren 2015 und 2016 mussten viele dieser Schwellenländer einen starken Umsatzrückgang hinnehmen.
Internationale Anleger sollten sich der Rohstoffabhängigkeit bewusst sein, wenn sie ihre Portfolios aufbauen, um diese Abschwünge zu vermeiden. Der Rückgang des Rohölpreises war zwar schwierig vorherzusagen, aber sicherzustellen, dass ein Portfolio nicht in ölabhängigen Ländern konzentriert ist, hätte den Anlegern im Berichtszeitraum viele Verluste erspart. Das Gleiche gilt für Länder, die von harten Rohstoffen wie Kupfer oder Eisenerz abhängig sind.
Der einfachste Weg, um die Abhängigkeit von Rohstoffen zu bestimmen, besteht darin, sich eine Länder-ETF anzusehen und herauszufinden, welche Sektoren das Vermögen des Fonds dominieren.
Ab Februar 2016 hatte der iShares MSCI Brasilien Capped ETF (NYSE ARCA: EWZ) 8.76% Energie und 9.85% Rohstoffe, was bedeutet, dass er stark von Energie- und Rohstoffpreisen profitierte. .. Im Vergleich dazu hatte der S & P 500 6.73% Energieexposition und 2.77% Materialexposition.
Länderabhängigkeit
Viele Länder sind für ihr Wachstum stark von externen Ländern abhängig, was zu Problemen führen kann, wenn diese externen Länder eine Verlangsamung erfahren.
Dagegen erzielt die USA den Großteil ihres Wachstums intern über den Dienstleistungssektor.
Australien ist das klassische Beispiel eines Landes, das für einen übergroßen Teil seines Wachstums von einem anderen Land abhängig ist. Mit China als größtem Handelspartner sank die chinesische Börse zwischen Februar 2015 und Februar 2016 um fast 25%, da der chinesische Markt im gleichen Zeitraum um etwa 30% nachgab. Zum Vergleich: Der US S & P 500 fiel im Berichtszeitraum nur um 9%, da er weniger an Chinas Schicksal gebunden ist als Australien.
Der einfachste Weg, um die Abhängigkeit eines Landes von einem anderen Land zu bestimmen, besteht darin, sich die wichtigsten Handelspartner anzusehen. Während die Prognose für den Rückgang eines Handelspartners unpraktisch ist, können internationale Investoren ihre Anlagen nach Ländern gruppieren, um eine Diversifizierung zu gewährleisten.Zum Beispiel wird ein Anleger, der australische und chinesische ETFs hält, wissen, dass sein Portfolio möglicherweise nicht ausreichend diversifiziert ist, wenn er dieses Engagement kombiniert.
Inflation & Deflation
Inflation und Deflation sind die beiden wichtigsten Faktoren bei der Analyse der Wirtschaft eines Landes. In der Tat ist das Inflationsmanagement das wichtigste Mandat für die meisten Zentralbanken der Welt, was bedeutet, dass es tendenziell die geldpolitischen Entscheidungen vorantreibt.
Die Inflation tritt auf, wenn die Preise innerhalb einer Volkswirtschaft steigen, was auf Nachfragewachstum durch Verbraucher oder erhöhte Kosten für Lieferanten zurückzuführen ist. In anderen Fällen wird die Inflation dadurch verursacht, dass die Zentralregierung die Geldmenge erhöht und damit den Wert einer Währung reduziert. Diese Dynamik ereignete sich 2015 und 2016 in Venezuela und führte zu einer Hyperinflation, die 60% pro Jahr überstieg und weitreichende wirtschaftliche und soziale Schäden verursachte.
Deflation kann genauso gefährlich sein. Wenn die Verbraucher der Meinung sind, dass die Preise niedriger ausfallen werden, könnten sie sich beim Kauf von Artikeln zurückhalten und Lieferanten zwingen, ihre Preise zu senken. Dieser Zyklus hat in verschiedenen Ländern stattgefunden, einschließlich Japan während der sogenannten Lost Decade. Anleger befürchten auch, dass diese Dynamik in einem größeren Teil der Industrieländer in 2016 auftreten könnte, da negative Zinsen nicht ausreichen, um die Ausgaben anzukurbeln.
Key Takeaway Points
- Internationale Investitionen sind möglicherweise schwieriger als inländische Investitionen, aber globale Investmentfonds und ETFs machen es leicht, Engagement in jedem Portfolio aufzubauen.
- Rohstoffabhängigkeit kann gefährlich werden, wenn ein Portfolio zu stark in Ländern konzentriert ist, die von demselben Rohstoff abhängig sind - wie zum Beispiel Rohöl.
- Länderabhängigkeit kann zu einem Problem werden, wenn ein erheblicher Teil eines Portfolios für ihr Wachstum von einem einzelnen Land abhängig ist.
- Inflation und Deflation sind zwei der wichtigsten Indikatoren, die beachtet werden müssen, da sie geldpolitische Entscheidungen bei Zentralbanken vorantreiben.
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