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Spanien hat die zehntgrößte Volkswirtschaft in der Welt nach dem nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) und die 12. größte nach Kaufkraftparität (PPP). Während die Wirtschaft während der Finanzkrise 2008 stark schrumpfte, ist sie mittlerweile eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas. Internationale Investoren haben sich erneut für das Land interessiert, da der wirtschaftliche Aufschwung im Laufe der Zeit weiter zunimmt.
In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die spanische Wirtschaft und darauf, wie internationale Investoren ihr Engagement mit Exchange Traded Funds (ETFs) und American Depositary Receipts (ADRs) aufbauen können.
Wettbewerbswirtschaft
Die Wirtschaft Spaniens konzentriert sich vor allem auf Dienstleistungen (71%), Industrie (14%) und Bauwesen (10%), wobei der Rest des Wirtschaftswachstums aus Landwirtschaft und Energie stammt. Innerhalb dieser Sektoren beherbergt das Land viele große multinationale Unternehmen, darunter Iberdrola - der weltweit größte Betreiber von erneuerbaren Energien - und große Telekommunikationsunternehmen wie Telefonica und Movistar, die in vielen globalen Märkten präsent sind.
Im Bericht über die globale Wettbewerbsfähigkeit 2013 wurde Spaniens Wirtschaft mit der 10. am weitesten entwickelten Infrastruktur der Welt bewertet. Mit diesem Ranking liegt es vor den Industrieländern wie den Vereinigten Staaten und Japan mit seinem Hochgeschwindigkeitsschienensystem und einer hochentwickelten technologischen Infrastruktur.
Die Exporte sind ebenfalls stetig gewachsen, da sich das Land von seinem erheblichen Handelsbilanzdefizit während der Finanzkrise von 2008 erholt hat.
Investieren in Spanien mit ETFs
Der einfachste Weg, in Spanien zu investieren, ist die Verwendung internationaler ETFs, die eine sofortige Diversifizierung in einem einzigen US-gehandelten Wertpapier ermöglichen.
Durch das Halten eines vielfältigen Portfolios von Unternehmen in vielen Branchen müssen sich die Anleger nicht so sehr um Konzentrationsrisiken kümmern oder ein Portfolio einzelner Aktien kaufen und verkaufen. Der Kompromiss besteht darin, dass diese Fonds eine bescheidene Kostenquote berechnen, was die Gesamtrenditen im Laufe der Zeit reduzieren kann.
Zu den vier beliebtesten spanischen ETFs gehören:
- iShares MSCI Spanien Capped ETF (EWP)
- iShares Währungsabsicherung MSCI Spanien ETF (HEWP)
- SPDR MSCI Spanien Qualitätsmix ETF (QESP)
- Deutsche X-Trackers MSCI Spanien Hedged Equity ETF (DBSP)
Es gibt viele Faktoren, die internationale Investoren berücksichtigen sollten, bevor sie in diese ETFs investieren. Im Allgemeinen sollten Anleger ETFs mit den niedrigsten Kostenquoten suchen, wobei davon ausgegangen wird, dass alles andere gleich ist, um die Rendite zu maximieren. Für Anleger ist es auch wichtig, die Konzentrationsrisiken von Portfolios mit ETFs zu betrachten, die sich auf bestimmte Wirtschaftssektoren konzentrieren, sowie Liquiditätsrisiken in Verbindung mit ETFs, die nur in geringem Umfang gehandelt werden.
Anlagen in Spanien mit ADRs
American Depositary Receipts - oder ADRs - sind eine weitere einfache Möglichkeit, in Spanien zu investieren, ohne ein ausländisches Brokerage-Konto zu eröffnen.Diese Wertpapiere sind direkt an einen Korb ausländischer Aktien gebunden und werden an einer US-Börse gehandelt, was bedeutet, dass die Anleger sich keine Sorgen über die steuerlichen Auswirkungen ausländischer Kapitalgewinne machen müssen.
Viele dieser Fonds werden auch an nationalen Börsen wie der NYSE gehandelt, die möglicherweise liquider sind als OTC-Börsen.
Zu den beliebtesten spanischen ADRs gehören:
- Banco Santander (SAN)
- Telefonica (TEF)
- Abengoa (ABGB)
- Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA)
- Grifols (GRFS) < Auch hier gibt es viele Faktoren, die internationale Anleger vor dem Kauf von ADRs sorgfältig prüfen sollten. Der wichtigste Faktor ist häufig die Liquidität - insbesondere für ADRs, die an außerbörslichen Märkten gehandelt werden. Da ausländische Aktien tendenziell eine geringere Inlandsnachfolge aufweisen, handeln viele ADRs täglich deutlich weniger Aktien als inländische Aktien, was es riskant machen kann, wenn ein Anleger versucht, zu fairen Preisen zu kaufen oder zu verkaufen.
The Bottom Line
Spanien hat sich zu einer immer beliebteren Investitionsdestination entwickelt, da sich seine Wirtschaft immer noch von der Finanzkrise von 2008 erholt.
Als eine der wachstumsstärksten Volkswirtschaften Europas im Jahr 2015 möchten internationale Investoren die einstmals belastete Wirtschaft genauer unter die Lupe nehmen. Spanische ETFs und ADRs sind die zwei einfachsten Wege, um in das Land zu investieren, ohne sich mit der Mühe auseinandersetzen zu müssen, ein ausländisches Brokerage-Konto zu eröffnen und Steuern zu zahlen. Wenn man diese Tipps im Hinterkopf behält, können internationale Investoren ihr Engagement in dieser vielversprechenden Wirtschaft in ihre Portfolios einbringen.
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